nifo - Ziele und mehr

Was ist nifo?

 

nifo steht für Netzwerk zur Integration von Flüchtlingen in Ostwürttemberg. Das Projekt nifo wird im Rahmen der ESF Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt "Integration von AsylbewerberInnen und Flüchtlingen (IvAF)" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

Was ist das Ziel von nifo?

 

Ziel des Projekts ist die aktive Inklusion und die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Flüchtlingen und AsylbewerberInnen durch nachhaltige Vermittlung in Arbeit, berufliche Ausbildung oder schulische Bildung in Ostwürttemberg.

 

Wer ist die Zielgruppe?

 

AsylbewerberInnen, Geduldete mit zumindest nachrangigem Zugang zum Arbeitsmarkt und Flüchtlinge mit humanitärem Aufenthalt in Ostwürttemberg.
Das Mindestalter für eine Teilnahme an nifo ist 16 Jahre.

 

Wie wird das Ziel umgesetzt?

 

Die Integrationsarbeit verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Individuelle Unterstützung der Zielgruppe vom ersten Kontakt über die Stabilisierung und Kompetenzfeststellung bis hin zu Qualifikation, Vermittlung und Nachbetreuung. 

Die Umsetzung setzt auf die Vernetzung und Einbeziehung aller am Arbeits- und Ausbildungsmarkt relevanten regionalen und lokalen Akteure und auf die Organisation, Unterstützung und verstärkte Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen vor Ort. Strukturen und Abläufe sollen geschaffen werden, die die regionalen Spezifika und Bedarfe berücksichtigen und deshalb nachhaltig bei der Integration von Flüchtlingen und AsylbewerberInnen in Ostwürttemberg eingesetzt werden können.  

 

Die Integrationsarbeit wird von Integrationsfachkräften an den Standorten Aalen, Ellwangen, Schwäbisch Gmünd und Heidenheim in enger Abstimmung mit Arbeitsagentur, Jobcenter und der Sozialbetreuung durchgeführt:

  • Ansprache und Information der Zielgruppe durch niedrigschwellige Informationsangebote,  Zusammenarbeit mit Multiplikatoren, u.a. Ehrenamtlichen, und Aufsuchen der Zielgruppe z.B. in den Unterkünften vor Ort
  • Unterstützung beim Zugang zu relevanten Leistungen des regulären Hilfesystems und anderer Programme, Vermittlung an ESF-Programme „Berufsbezogene Sprachförderung für Menschen mit Migrationshintergrund“ und an das „IQ Qualifizierungsprogramm für Migrantinnen und Migranten im Kontext des Anerkennungsgesetzes“
  • Individuelles Coaching mit Angeboten zur beruflichen Beratung, Kompetenzfeststellung, Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen und Analyse der beruflichen und privaten Situation zur Erarbeitung eines Integrationsplanes inkl. hierfür benötigter Maßnahmen
  • Vermittlung von Praktika zur betriebsnahen Aktivierung, Sensibilisierung von Arbeitgebern und Vorbereitung der TeilnehmerInnen
  • Vermittlung in Arbeit oder Ausbildung durch Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, Kontaktaufnahme mit Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben, ggf. vorherige Arbeitsgelegenheiten und Nachbetreuung durch ehrenamtliche Mentoren
  • Passgenaue individuelle Maßnahmen für junge Flüchtlinge mit dem Ziel der (Wieder-)aufnahme einer Schul- und Berufsausbildung bei geringer schulischer und beruflicher in Deutschland anerkannten Bildung oder fehlender Qualifikation für Schule und Arbeitsmarkt.


Zur Verbesserung des Zugangs der Zielgruppe zur Arbeit und Ausbildung
soll das ehrenamtliche Engagement im Bereich berufliche Integration
in den drei Kommunen Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd
gebündelt und koordiniert werden.

 


Hier kommen Sie zu den Ehrenamts-Koordinatoren.

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