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"nifo-Abend der Begegnung" der AJO e.V. am 27.11.2017

im Freudenschmaus in Aalen

...so kann Integration gelingen

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Die AJO e.V. aus Aalen lud in den Freudenschmaus im Aalener WiZ ein. Hier trafen sich geflüchtete Menschen und Ehrenamtliche mit VertreterInnen aus Industrie und Handwerk, Kirchen und Vereinen.
 

„Wenn wir in der Zeitung etwas über Geflüchtete lesen, dann meistens aus negativem Anlass. Dabei gibt es viele stille und leise Erfolge, von denen die Öffentlichkeit in der Regel nichts erfährt. Und um diese Erfolge geht es uns heute Abend“, so Petra Walter, Geschäftsführerin der AJO e.V., bei ihrer Begrüßung.
 

Vorgestellt wurden u.a. William Jneed mit seiner Frau Semah El Ebdellah: der Jurist aus Syrien absolviert jetzt bei der KSK Ostalb eine betriebliche Ausbildung. Seine Frau ist studierte Chemikerin und bereitet sich derzeit mit einem Sprachkurs auf ihren beruflichen Einstieg vor. Mit Hamzah Alabli wurde ein erfahrener Architekt und Universitätsdozent aus Damaskus vorgestellt, dessen Passion die Malerei ist. Seine beeindruckenden Kunstwerke fanden viel Beifall und bescherten ihm die sofortige Aufnahme in den Aalener Kunstverein. Bei der Fa. Richter in Heubach hat er eine adäquate Position in einem englischsprachigen Arbeitsumfeld gefunden. Der junge Rapper Mohammed Bahbooh aus Ellwangen absolviert noch seine Schulausbildung, hat aber die Pop-Akademie in Mannheim als festes berufliches Ziel im Auge. Und Hussein Darabai aus Heidenheim stellte die Integreat App vor, an deren Entwicklung er maßgeblichen Anteil hatte. Sein Informatik-Studium nutzt er dazu, anderen Geflüchteten die Ankunft und das Zurechtfinden in Heidenheim zu erleichtern. Die Zwillinge Yahia und Youssef Khodaji wollen Elektrotechnik studieren und bewerben sich aktuell um entsprechende Studienplätze in Aalen. Durch das vielfältige kulturelle Programm führte Gerburg Maria Müller. Die Band „Träumer“ bereicherte den Abend durch ihre Stücke – hier finden Menschen verschiedener Nationalitäten durch die Musik zusammen.
 

Kulinarisch verwöhnte die Mahlzeit-Ostalb GmbH - gemeinsam mit Geflüchteten waren verschiedene Gerichte aus dem arabischen und afrikanischen Raum gekocht worden.

Die AJO e.V. hat im Rahmen von nifo bis jetzt rund 300 Geflüchtete betreut und weiß um die Ressourcen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die die Menschen mitbringen. Für Petra Walter heißt dies: „Integration kann nicht von einer einzelnen Einrichtung oder der Arbeitsverwaltung allein geleistet werden. Für den Erfolg von Integration braucht es eine breite gesellschaftliche Unterstützung und das Zusammenwirken vieler Akteure.“

Und so zeigte der bunte Abend: Integration kann erfolgreich sein – nicht einfach, aber durchaus möglich.

Präsentation der AJO e.V. beim Sozialkongress auf Malta


Die AJO e.V. vertrat Deutschland Ende Juni 2017 bei der wichtigsten Jahres-Veranstaltung des europäischen Sozial-Netzwerkes (ESN), der 25. Europäischen Konferenz des Sozialwesens (ESSC).


Hier referierte Petra Walter, die Geschäftsführerin der AJO e.V., zum Thema „Innovative Ansätze für die Integration von Flüchtlingen“.

 

Klicken Sie hier und schauen Sie sich die Präsentation an.

 

 

 

AJO e.V. vertritt Deutschland beim Sozialkongress auf Malta


Die wichtigste Veranstaltung des Jahres für das europäische Sozial-Netzwerk (ESN) ist die 25. Europäische Konferenz des Sozialwesens (ESSC). Sie findet vom 26. bis 28. Juni in Valletta auf Malta statt. 


Dabei findet auch eine thematische Podiumsdiskussion zum Thema „Innovative Ansätze für die Integration von Flüchtlingen“ statt. Drei Länder dürfen hier ihre Expertise vorstellen – die AJO e.V. aus Aalen für Deutschland, die Stadt Soderham für Schweden sowie Belgien.

 

Petra Walter, Geschäftsführerin der AJO e.V.

Petra Walter, Geschäftsführerin der AJO e.V., wird zum Thema „Neue Netzwerk-Ansätze für die berufliche Integration von Flüchtlingen“ referieren und danach im Plenum diskutieren. Inhalt wird das nifo-Projekt sein – das Netzwerk zur Integration von Flüchtlingen in Ostwürttemberg. 

 

Aus über 60 Bewerbungen wurde nifo ausgewählt. „Es ist eine besondere Ehre für uns, dass wir hier unser nifo-Projekt und die damit verbundenen Erfahrungen auf einer so wichtigen Konferenz vorstellen dürfen“, so Petra Walter, deren Vortrag auf englisch, französisch, italienisch und spanisch übersetzt werden wird. „nifo“ selbst ist ein überregionales Projekt der AJO e.V. in Kooperation mit dem Landratsamt Ostalbkreis, den Städten Schwäbisch Gmünd, Aalen und Ellwangen und dem AWO Kreisverband Heidenheim e.V.. „nifo“ wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt „Integration von AsylbewerberInnen und Flüchtlingen (IvAF)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

Inzwischen besuchen über 400 europäische Fach- und Führungskräfte aus allen Verwaltungsebenen, privaten Unternehmen und Organisationen des Dritten Sektors die Sozialkonferenz.

Sie alle eint die Aufgabe, das Leben der Menschen zu verbessern

und öffentliche und soziale Dienste zu entwickeln.

 

Die 25. Europäische Konferenz des Sozialwesens findet in Zusammenarbeit mit der maltesischen Regierung statt, die bis Juni den Vorsitz der EU-Ratspräsidentschaft innehat. Motto der Konferenz ist „Leben durch Innovationen und Technologien verändern“.
Es geht darum, wie innovatives Tun und Technologien gesellschaftliche Ausgrenzung reduzieren und bessere Sozialdienste direkt vor Ort schaffen können. So wird sich der Input der AJO e.V. aus Aalen durch Diskussionen, Austausch von Best Practice Erfahrungen und Vernetzung innerhalb ganz Europa verbreiten. 

 

Für mehr Infos zum Sozialkongress hier klicken.

 

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